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Verborgene Schätze: Wie Sie Berlin abseits der Touristenpfade an einem Wochenende neu entdecken

Berlin ist bekannt für seine weltberühmten Wahrzeichen: das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz und den Berliner Dom. Doch jenseits der ausgetretenen Pfade gibt es eine Stadt zu entdecken, die voller versteckter Schätze steckt. Kleine Hinterhofgalerien, alternative Kulturprojekte und wenig bekannte Stadtviertel machen Berlin zu einem perfekten Ziel für Entdecker. Wer am Wochenende in Berlin ist, kann eine authentische Seite der Stadt erleben, die nicht von Touristenströmen überlaufen ist.

Statt sich in lange Warteschlangen vor den bekanntesten Museen einzureihen, kann man das echte Berlin kennenlernen – in charmanten Kiezen, in denen Geschichte, Kunst und Kulinarik miteinander verschmelzen.

Samstagvormittag: Entspannter Start im Kiez

Beginnen Sie Ihr Wochenende in Berlin mit einem entspannten Spaziergang durch einen weniger bekannten Kiez. Statt den belebten Straßen von Mitte oder Kreuzberg zu besuchen, lohnt sich ein Abstecher nach Rixdorf, einem malerischen Viertel in Neukölln. Hier gibt es historische Fachwerkhäuser, kleine Cafés und viel grüne Ruhe.

Highlights in Rixdorf:

  • Richardplatz: Ein idyllischer Platz mit Kopfsteinpflaster, perfekt für einen entspannten Start in den Tag.
  • Kaffee in der Kaffeebar Rixdorf: Hier gibt es exzellenten Kaffee und hausgemachten Kuchen.
  • Bethlehemskirche: Eine charmante Kirche mit historischem Hintergrund.
  • Rixdorfer Schmiede: Eine historische Schmiede, die regelmäßig Vorführungen anbietet.
  • Kleine Buchläden und Boutiquen: Perfekt zum Stöbern nach einzigartigen Souvenirs.

Nach dem Frühstück bietet sich ein Spaziergang entlang des Landwehrkanals an. Auf dem Weg kann man kleine Buchläden, Boutiquen und lokale Kunstprojekte entdecken. Der Landwehrkanal ist eine der schönsten Wasserstraßen Berlins und bietet eine ganz besondere Atmosphäre.

Samstagmittag: Kulinarische Entdeckungen in Berlin abseits des Mainstreams

Berlin hat eine florierende Food-Szene, die weit über Currywurst und Döner hinausgeht. Wer auf der Suche nach den besten Restaurants in Berlin ist, sollte sich in die versteckten Gassen von Prenzlauer Berg oder Friedrichshain begeben.

Unbekannte kulinarische Perlen:

Restaurant Besonderheit
Lüülu Vietnamesische Fusion-Küche mit kreativen Zutaten
Kanaan Israelisch-palästinensische Küche mit veganen Optionen
Mrs. Robinson’s Fine Dining mit saisonalen, regionalen Zutaten
Futura Italienische Küche mit authentischer neapolitanischer Pizza
Cookies Cream Ein Gourmet-Restaurant für vegetarische Küche
Otto Moderne Berliner Küche mit regionalen Zutaten

Nach dem Mittagessen lässt sich der Nachmittag mit einem Bummel durch das RAW-Gelände in Friedrichshain verbringen. Diese alternative Kulturstätte beheimatet Street Art, Flohmärkte und kleine Ateliers. Hier finden regelmäßig spannende Events statt, von Konzerten bis hin zu Kunstausstellungen.

Samstagabend: Kunst und Kultur abseits der Massen

Am Abend bietet sich ein Besuch in einem der weniger bekannten Theater oder Konzertorte Berlins an. Statt in die großen Opernhäuser zu gehen, lohnt sich ein Abstecher in eine Off-Bühne oder ein Jazzlokal.

Kulturelle Highlights:

  • Sophiensæle: Experimentelle Theaterstücke und Tanzperformances.
  • A-Trane: Ein intimer Jazzclub mit Weltklasse-Musikern.
  • Berliner Unterwelten-Tour: Erkunden Sie Berlins unterirdische Bunker und Tunnelsysteme.
  • Clärchens Ballhaus: Historischer Tanzsaal mit Live-Musik und einzigartiger Atmosphäre.
  • Heimathafen Neukölln: Theater und Musikveranstaltungen in einem wunderschönen alten Ballsaal.

Zum Abschluss des Abends empfiehlt sich ein Drink in der Bar Tausend, einer versteckten Cocktailbar hinter einer unscheinbaren Metalltür in Mitte. Eine stilvolle Alternative ist die Monkey Bar, die eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt bietet.

Sonntagvormittag: Natur und Entspannung in und um Berlin

Nach einer erlebnisreichen Nacht kann man den Sonntag mit etwas Ruhe beginnen. Statt in den vollen Tiergarten zu gehen, lohnt sich ein Ausflug in den Grunewald oder zum Schlachtensee. Hier kann man spazieren, eine Bootsfahrt unternehmen oder in einem der Cafés am Wasser frühstücken.

Weitere Erholungsorte in Berlin:

  • Volkspark Friedrichshain: Ein grünes Paradies mit vielen ruhigen Ecken.
  • Britzer Garten: Ein großer, wunderschön angelegter Park mit Seen und Themengärten.
  • Tempelhofer Feld: Perfekt für lange Spaziergänge oder ein Picknick auf der ehemaligen Landebahn.
  • Treptower Park: Mit einem herrlichen Blick auf die Spree und ruhigen Wegen zum Entspannen.

Alternativ ist die Gärtnerei Prinzessinnengarten ein einzigartiger Ort, um sich unter urbanem Grün zu entspannen. Hier kann man nachhaltige Landwirtschaft mitten in Berlin erleben und gleichzeitig ein gesundes Mittagessen genießen.

Sonntagmittag: Unbekannte Museen und Galerien

Berlin hat einige der bekanntesten Museen der Welt, doch wer sich abseits der Touristenpfade bewegt, kann wahre Geheimtipps entdecken.

Weniger bekannte Museen:

  • Sammlung Boros: Ein beeindruckender Kunstbunker mit moderner Kunst.
  • Museum der Dinge: Ein Design-Museum mit Alltagsgegenständen aus verschiedenen Epochen.
  • Spionagemuseum: Spannende Einblicke in die Welt der Geheimdienste.
  • Buchstabenmuseum: Eine Hommage an die Typografie mit historischen Werbeschriften.
  • Futurium: Ein interaktives Museum zur Zukunftsgestaltung.

Zum Abschluss des Wochenendes lässt sich Berlin am besten bei einem entspannten Spaziergang an der Spree genießen. Besonders empfehlenswert ist das Holzmarkt-Gelände, ein kreativer Ort mit Live-Musik, Street Food und entspannter Atmosphäre. Auch eine kleine Bootsfahrt auf der Spree bietet sich an, um das Wochenende stilvoll ausklingen zu lassen.

Mit diesen Insider-Tipps erleben Sie Berlin auf eine ganz neue Art – abseits der ausgetretenen Touristenpfade und voller unvergesslicher Momente!